Yttrium

Yttrium

Leuchtstoffe für Displays und LEDs, hitzebeständige Keramik und Wärmedämmschichten in Turbinen, YAG-Laserkristalle, Supraleiter, medizinische Radiotherapie

Leuchtstoffe für Displays und LEDs, hitzebeständige Keramik und Wärmedämmschichten in Turbinen, YAG-Laserkristalle, Supraleiter, medizinische Radiotherapie

Über 90 Prozent der weltweiten Yttrium-Produktion stammen aus chinesischen Ionenadsorptionstonen; Chinas Exportlizenzsystem sorgt seit 2025 für Lieferverzögerungen von 45 bis 90 Tagen bei westlichen Abnehmern.

Nach starken Schwankungen hat sich der Yttrium-Preis 2026 stabilisiert, bleibt aber durch Chinas Exportkontrollen deutlich über dem Niveau vor 2023 – steigende Nachfrage aus Luftfahrt, Halbleitern und Displaytechnik trifft auf eine Versorgung, die mindestens bis 2028 von China abhängig bleibt.

Yttrium wurde 1794 von Johan Gadolin entdeckt und nach der schwedischen Grube Ytterby benannt, die auch Terbium, Erbium und Ytterbium ihren Namen gab. Obwohl chemisch eng mit den Lanthanoiden verwandt, zählt Yttrium selbst nicht zu dieser Gruppe.