Praseodym
Permanentmagnete für Elektromotoren und Windkraftanlagen, Legierungen für Flugzeugtriebwerke, Glas- und Emailfärbung, Schweißerschutzgläser, Feststofflaser
Permanentmagnete für Elektromotoren und Windkraftanlagen, Legierungen für Flugzeugtriebwerke, Glas- und Emailfärbung, Schweißerschutzgläser, Feststofflaser
Rund 85 Prozent der weltweiten Praseodym-Förderung stammen aus China, wodurch die Versorgung stark von den dortigen Abbauquoten abhängt.
Angetrieben von Elektromobilität und Windkraft steigt die Nachfrage nach Praseodym kontinuierlich, während Chinas Förderquoten das Angebot begrenzen; die Deutsche Rohstoffagentur erwartet bis 2040 einen Bedarfsanstieg auf über 200 Prozent des Niveaus von 2018.
Praseodym wurde 1885 von Carl Auer von Welsbach aus dem vermeintlichen Element „Didym" isoliert. Sein Name leitet sich vom griechischen Wort für „grün" ab, da seine Salze eine charakteristische grüne Färbung zeigen.